- Die Reinhaltung des Stiegenhauses ist in Wien Pflicht: MRG §21 und §23 bei Mietobjekten, WEG §28 bei Wohnungseigentum.
- Hausverwaltungen brauchen dokumentierte Leistungsnachweise für die Betriebskostenabrechnung. Die Kehrwoche liefert das nicht.
- Böden 2-3× wöchentlich kehren, 1-2× feucht wischen. Terrazzo und Marmor nur mit pH-neutralen Mitteln.
- Korkisch Facility: Meisterbetrieb, alle 23 Bezirke, kostenloses Angebot in 24h.
Ein schmutziges Stiegenhaus ist der schnellste Weg, Mieter, Käufer und Behörden gegen sich aufzubringen. In Wien ist die Reinhaltung der allgemeinen Teile keine Nettigkeit, sondern eine nachweisbare Pflicht. Wer Intervalle, Mittel und Dokumentation nicht im Griff hat, riskiert Beschwerden, Streit in der Eigentümerversammlung und Lücken in der Betriebskostenabrechnung.
Dieser Ratgeber erklärt, wer in Wien zuständig ist, was zur professionellen Stiegenhausreinigung gehört und wie Korkisch Facility als Meisterbetrieb Wohnanlagen und Zinshäuser betreut. Ergänzend sinnvoll: Gebäudereinigung Wien, Hausmeister Service Wien und Fensterreinigung Wien.
Was ist Stiegenhausreinigung Wien?
Stiegenhausreinigung umfasst die laufende Reinigung und Pflege aller allgemeinen Verkehrsflächen im Gebäudeinneren: Treppenstufen, Podeste, Eingang, Windfang, Geländer, Briefkastenanlage, Lichtschalter, Klingeltableaus und – soweit vorhanden – Liftvorräume und Kellerabgänge. In Wiener Gründerzeithäusern kommen oft Terrazzo, Marmor oder Granit dazu. Die brauchen andere Chemie als ein Fliesenneubau.
Unterhaltsreinigung hält den Alltag sauber. Grundreinigung geht tiefer: Fugen, Kaugummi, eingetretene Streugutreste, Kristallisation oder Imprägnierung. Beides gehört in denselben Vertrag, sonst bleibt der Glanz nach zwei Wintern weg.
Zielgruppe sind Hausverwaltungen, WEG-Verwaltungen, Eigentümer von Zinshäusern und Betreiber von Büro- und Gewerbeobjekten mit Publikumsverkehr. Für Arbeitsstätten gelten zusätzlich die Hygiene- und Verkehrswegpflichten nach ASchG.
Rechtliche Grundlagen: Wer muss das Stiegenhaus reinigen?
Die Zuständigkeit hängt vom Objekttyp ab. Die folgende Übersicht ist die Praxisgrundlage für Wiener Verwaltungen.
| Rechtsgrundlage | Inhalt | Zuständig |
|---|---|---|
| MRG §21 | Betriebskosten: Reinigung allgemeiner Teile ist umlegbar, wenn nachweisbar erbracht | Vermieter / Hausverwaltung |
| MRG §23 | Hausbetreuung umfasst ausdrücklich die Reinhaltung der allgemeinen Teile, also auch das Stiegenhaus | Hausverwaltung |
| WEG §28 | Erhaltungspflicht der allgemeinen Teile der Liegenschaft | Eigentümergemeinschaft |
| Hausordnung | Regelt Kehrwoche oder zentrale Vergabe. Sie ersetzt das Gesetz nicht. | Mieter / Eigentümer laut Beschluss |
| ASchG §3 / §68 | Arbeitsstätten: Verkehrs- und Fluchtwege hygienisch und begehbar halten | Arbeitgeber / Betreiber |
| ABGB §1319a | Wegehalterhaftung bei Sturz auf verschmutzten, nassen oder ungeräumten Treppen | Halter / Verwaltung |
Ohne schriftlichen Vertrag und Leistungsnachweis wird die Umlegung in der Betriebskostenabrechnung angreifbar. Das ist der häufigste Grund, warum Verwaltungen von der Kehrwoche auf einen Fachbetrieb umstellen.
Stiegenhausreinigung mit Nachweis für Ihre Abrechnung
Kehrwoche oder professionelle Reinigungsfirma?
Die Kehrwoche ist in vielen Wiener Zinshäusern Tradition. Für die Verwaltung ist sie oft teurer als sie aussieht: Streit, ungleichmäßige Qualität, beschädigter Terrazzo, keine Belege.
| Kriterium | Kehrwoche | Fachbetrieb |
|---|---|---|
| Qualität | Schwankt von Partei zu Partei | Vertraglich, wiederholbar |
| Dokumentation | Kaum möglich | Leistungsnachweise je Einsatz |
| Bodenpflege | Falsche Mittel, zu viel Wasser | Materialgerecht, pH-neutral |
| Konflikte | Häufig („wer war dran“) | Kein Nachbarstreit |
| Umlegung | Nicht als Dienstleistung abrechenbar | Als Betriebskosten nach MRG §21 |
Ab etwa zehn Parteien, bei Terrazzo oder Marmor, bei gewerblichem Publikumsverkehr oder wenn die Abrechnung revisionssicher sein muss, ist die zentrale Vergabe die saubere Lösung.
Was gehört zur Stiegenhausreinigung?
Böden, Stufen, Podeste
Trockenes Kehren, danach feuchte Reinigung der Stufen, Zwischenpodeste, Eingang und Windfang. Kaugummi, Streugut und Fugenverschmutzungen gehören zur Unterhaltsleistung, nicht erst zur Jahresgrundreinigung. Bei Terrazzo und Naturstein: wenig Wasser, richtiges Mittel, keine Säure.
Geländer, Wände, Hygieneflächen
Handläufe, Lichtschalter, Klingeln und Türklinken sind Griffzonen. Sie werden regelmäßig entstaubt und desinfiziert. Sockelleisten, Briefkästen, Glastüren im Stiegenhaus und Fensterbänke gehören zum Standardpaket, nicht zur Extra-Rechnung ohne Vorankündigung.
Zusatzbereiche
Kellerabgang, Liftvorraum, Müllraumzugang und der Übergang zur Tiefgarage werden oft vergessen und dann zum Streitpunkt. Korkisch Facility nimmt diese Flächen in den Leistungsplan auf, wenn sie allgemeine Teile sind. Sonderreinigung nach Bau, Wasserschaden oder Ungeziefer bleibt eine eigene Position, klar getrennt von der Unterhalt.
Verwandte Leistungen: Fassadenreinigung Wien, Sonderreinigung Wien, Winterdienst Wien.
Reinigungsintervalle im Überblick
Ein gesetzliches Mindestintervall für Wohnstiegenhäuser gibt es nicht. Praxis und Hausordnung steuern die Frequenz. Für Arbeitsstätten gelten strengere Anforderungen an Verkehrswege.
| Maßnahme | Empfohlene Frequenz | Hinweis |
|---|---|---|
| Böden kehren | 2-3× pro Woche | Bei hohem Verkehr täglich |
| Böden feucht wischen | 1-2× pro Woche | Materialgerechtes Mittel |
| Geländer / Handlauf | 2× pro Woche | Hygiene, Desinfektion |
| Glas / Türen | 1-2× pro Monat | Streifenfrei, beidseitig |
| Grundreinigung | 1-2× pro Jahr | Maschine, Imprägnierung |
Stiegenhaus-Bodenbeläge in Wien
Terrazzo ist der Klassiker im Gründerzeithaus. Saure Mittel (Essig, Zitronensäure, aggressive Allzweckreiniger) ätzen die Bindemittel. Nur pH-neutrale Pflege. Kristallisation oder Versiegelung hält den Glanz und erleichtert die Unterhalt.
Marmor und Granit vertragen ebenfalls keine Säure und keine Stahlwolle. Imprägnierung reduziert das Eindringen von Streugut und Nässe.
Keramik und Feinsteinzeug sind robuster. Die Schwachstelle sind die Fugen: Schimmel, Verfärbung, Salz. Fugenpflege gehört in den Jahresplan.
Holz im Stiegenhaus ist selten und nass empfindlich. Nur gut ausgewrungene Systeme, keine Pfützen.
Korkisch Facility stellt das Mittel auf den Belag ein, nicht umgekehrt. Das schützt Substanz und spart spätere Sanierung.
Stiegenhausreinigung in der Betriebskostenabrechnung
Im MRG-Vollanwendungsbereich sind die Kosten der Reinigung allgemeiner Teile umlegbar, wenn Leistung und Betrag nachvollziehbar sind. Im WEG trägt die Gemeinschaft nach Miteigentumsanteilen, üblicherweise nach Beschluss und Jahresvertrag.
Was Verwaltungen konkret brauchen: schriftlicher Vertrag mit Frequenz und Flächen, Leistungsnachweise mit Datum, Rechnungen ohne Mischpositionen. Korkisch Facility liefert diese Unterlagen revisionssicher. Keine Preistabellen auf der Website, weil jedes Objekt nach Stufen, Belag und Intervall anders ist. Dafür: kostenloses Angebot in 24h.
4-Schritte-Ablauf: So beauftragen Sie Korkisch Facility
| Schritt | Was passiert |
|---|---|
| 1. Anfrage | Anruf +43 1 595 12 50 oder Formular. Adresse, Stiegenzahl, aktueller Zustand. |
| 2. Besichtigung | Vor Ort: Belag, Verschmutzung, Frequenz, Zusatzflächen (Lift, Keller, Müllraum). |
| 3. Angebot | Schriftliches Angebot innerhalb von 24 Stunden, ohne versteckte Positionen. |
| 4. Einsatz und Nachweis | Fester Plan, eigenes Personal, Leistungsnachweise für Ihre Abrechnung. |
Stiegenhausreinigung in allen Wiener Bezirken
Korkisch Facility arbeitet in allen 23 Bezirken. Besonders nachgefragt in Gründerzeitlagen: Favoriten (10.), Ottakring (16.), Hernals (17.), Brigittenau (20.), Floridsdorf (21.) sowie Innere Stadt bis Döbling, wo Terrazzo und Naturstein den Ton angeben.
| Gruppe | Bezirke |
|---|---|
| Zentrum | 1., 2., 3., 4., 5., 6., 7., 8., 9. |
| Süd / West | 10., 12., 13., 14., 15., 16., 17., 18., 19., 23. |
| Nord / Ost | 11., 20., 21., 22. |
Zinshäuser, WEG-Anlagen, Gemeindebauten und Bürohäuser. Ein Ansprechpartner, eine Abrechnung. Kombinierbar mit Hausmeisterservice und Winterdienst.
Häufige Fragen (FAQ)
Wer zahlt die Stiegenhausreinigung in Wien?
Im MRG-Vollanwendungsbereich sind die Kosten der Reinigung allgemeiner Teile als Betriebskosten umlegbar (§21 MRG), wenn sie nachgewiesen erbracht wurden. Im WEG trägt die Eigentümergemeinschaft nach Miteigentumsanteilen gemäß Beschluss.
Wie oft muss ein Stiegenhaus gereinigt werden?
Es gibt keine starre gesetzliche Mindestfrequenz für Wohnstiegenhäuser. Üblich: kehren 2-3× wöchentlich, feucht 1-2×, Geländer 2×, Grundreinigung 1-2× jährlich. Bei Publikumsverkehr öfter. Arbeitsstätten: Verkehrswege dauerhaft begehbar und hygienisch.
Was ist der Unterschied zwischen Unterhalt und Grundreinigung?
Unterhalt hält den laufenden Zustand. Grundreinigung ist Tiefenreinigung mit Maschine, Fugen, Imprägnierung oder Kristallisation. Ohne Grundreinigung nützt die wöchentliche Wischfahrt irgendwann nichts mehr.
Ab wann lohnt sich ein Fachbetrieb statt Kehrwoche?
Bei mehr als einer Handvoll Parteien, bei Terrazzo oder Marmor, bei gewerblichem Verkehr oder wenn die Verwaltung Belege für die Abrechnung braucht. Die Kehrwoche spart auf dem Papier, kostet in der Praxis Substanz und Nerven.
Welche Mittel gehören auf Terrazzo?
Nur pH-neutrale, terrazzoverträgliche Reiniger. Kein Essig, keine Zitronensäure, keine scheuernden Pulver. Auf Wunsch Kristallisation oder Versiegelung.
Kann die Stiegenhausreinigung mit anderen Leistungen kombiniert werden?
Ja. Hausmeisterservice, Winterdienst, Fenster- und Fassadenreinigung aus einer Hand, eine Dokumentation. Anruf: +43 1 595 12 50.
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