Immer mehr Wiener Unternehmen, Hausverwaltungen und Gewerbebetriebe stellen auf Green Cleaning um – und das aus gutem Grund. Nachhaltige Reinigungskonzepte schonen die Umwelt, schützen die Gesundheit der Mitarbeiter, verlängern die Lebensdauer von Oberflächen und stärken das Image eines Betriebs. Gleichzeitig gibt es in der Praxis viele Missverständnisse: Ist Green Cleaning weniger effektiv? Was muss ein seriöses Konzept konkret beinhalten? Und welche Geräte braucht es wirklich?
Dieser Leitfaden beantwortet die fünf häufigsten Fragen von Wiener Eigentümern, Hausverwaltungen und Unternehmen zu nachhaltigem Reinigen – konkret, praxisnah und ohne Fachlatein.
📞 Jetzt anrufen: +43 1 595 12 50 | Kostenloses Angebot anfordern
Was ist Green Cleaning? Definition & Wien-Relevanz
Green Cleaning bezeichnet einen Reinigungsansatz, bei dem ökologisch verträgliche Reinigungsmittel, ressourcenschonende Geräte und optimierte Arbeitsabläufe kombiniert werden – mit dem Ziel, dieselben Hygieneergebnisse zu erzielen wie bei konventioneller Reinigung, aber mit deutlich geringerem Umwelt- und Gesundheitsrisiko.
In Wien ist das besonders relevant, weil Bürogebäude, Zinshäuser und Gewerbeflächen oft über begrenzte Belüftungsmöglichkeiten verfügen. Konventionelle Reinigungsmittel setzen flüchtige organische Verbindungen (VOC) frei, die die Raumluftqualität messbar verschlechtern – ein nachgewiesenes Risiko für Mitarbeitergesundheit und Wohlbefinden.
Wien-Praxisbeispiel: In einem Bürogebäude im 1. Bezirk mit 800 m² Reinigungsfläche kann der Wechsel zu Green-Cleaning-zertifizierten Produkten (UZ 63) die VOC-Emission um bis zu 60 % reduzieren – ohne Mehraufwand beim Reinigungspersonal.
Green Cleaning umfasst drei Ebenen: die Produktebene (welche Reinigungsmittel werden eingesetzt), die Technologieebene (welche Geräte und Methoden) und die Prozessebene (wie sind Reinigungsabläufe organisiert). Nur wer alle drei Ebenen berücksichtigt, hat ein echtes Green-Cleaning-Konzept – und nicht nur einzelne grüne Produkte.
Österreichisches Umweltzeichen UZ 63 & EU Ecolabel
Für Wiener Unternehmen und Hausverwaltungen, die einen Green-Cleaning-Dienstleister beauftragen, gibt es zwei relevante Zertifizierungen:
Österreichisches Umweltzeichen (UZ 63 – Reinigungsdienstleistungen)
Das Österreichische Umweltzeichen, vergeben vom Bundesministerium für Klimaschutz (BMK), ist der strenge österreichische Standard für Reinigungsdienstleister. Die Anforderungen umfassen: ausschließlicher Einsatz von zertifizierten Reinigungsmitteln, nachgewiesene Schulung des Personals, Dokumentationspflicht über eingesetzte Mittel und Mengen sowie Nachweis über ressourcenschonenden Maschineneinsatz. Das UZ 63 geht inhaltlich deutlich über das EU Ecolabel hinaus und ist in Österreich das verlässlichste Signal für echte Nachhaltigkeit.
EU Ecolabel für Allzweckreiniger und Sanitärprodukte
Einzelne Reinigungsprodukte können mit dem EU Ecolabel (Europäische Blume) zertifiziert sein. Das Ecolabel stellt sicher, dass Inhaltsstoffe biologisch abbaubar sind, keine gefährlichen Substanzen gemäß CLP-Verordnung enthalten sind und die Verpackung den Mindeststandards entspricht. Für Wiener Betriebe empfiehlt sich die Kombination: UZ-63-zertifizierter Dienstleister, der ausschließlich Ecolabel-zertifizierte Produkte einsetzt.
Nachhaltige Reinigung mit Umweltzeichen-Standard für Büros, Wohnanlagen & Gewerbeobjekte. 📞 +43 1 595 12 50 | Kostenloses Angebot in 24h
Green Cleaning Konzepte für Unternehmen in Wien
Ein durchdachtes Green-Cleaning-Konzept für ein Wiener Unternehmen besteht aus vier Bausteinen, die aufeinander abgestimmt sein müssen:
1. Bedarfsanalyse – was wird wirklich verschmutzt?
Viele Betriebe reinigen nach Schema – täglich alles, überall gleich stark. Eine professionelle Bedarfsanalyse zeigt: Konferenzzimmer, die täglich genutzt werden, brauchen andere Intervalle als ein Serverraum oder ein Archiv. In einem Wiener Bürogebäude mit gemischter Nutzung (Empfang, Großraumbüro, Sanitäranlagen, Küche) ergeben sich mindestens vier unterschiedliche Reinigungsprofile – mit jeweils eigenen Mitteln und Frequenzen. Wer das analysiert, reduziert den Chemikalieneinsatz deutlich, ohne Reinigungsqualität einzubüßen.
2. Produktpalette – was kommt in die Dispenserstation?
Konventionelle Allzweckreiniger enthalten häufig Konservierungsstoffe, synthetische Duftstoffe und Tenside aus petrochemischen Quellen. Green-Cleaning-Produkte setzen auf pflanzliche Tenside (z. B. aus Kokosfettsäuren), verzichten auf Chlor und Phosphate und sind im Idealfall als Konzentrat erhältlich – was Verpackungsabfall um bis zu 80 % reduziert. Für Wiener Bürogebäude besonders relevant: chlorfreie Sanitärreiniger, die keine Atemwegsreizungen bei schwacher Belüftung verursachen.
3. Dosierung – weniger ist oft mehr
Einer der häufigsten Fehler in der betrieblichen Reinigung ist die Überdosierung von Reinigungsmitteln. Elektronische Dosiersysteme garantieren, dass immer exakt die notwendige Menge verwendet wird – unabhängig davon, wer gerade putzt. Das spart Mittel, schützt Oberflächen und verhindert Rückstände, die wiederum Verschmutzungen anziehen.
4. Schulung – nachhaltiges Reinigen ist erlernbar
Die beste Produktpalette nutzt wenig, wenn das Personal nicht weiß, wie Green Cleaning in der Praxis funktioniert. Professionelle Facility-Management-Unternehmen schulen ihr Personal in der richtigen Anwendung von Mikrofasertechnik, Verdünnungsgraden und Flächenreinigungssequenzen – das spart Zeit und Mittel gleichzeitig.
Green Cleaning im Betrieb: 5 Schritte für Wiener Unternehmen
So setzen Wiener Betriebe ein Green-Cleaning-Konzept konkret um:
| Schritt | Maßnahme | Praxistipp Wien |
|---|---|---|
| 1 | Ist-Zustand erheben | Sicherheitsdatenblätter aller aktuellen Mittel anfordern (REACH-Pflicht) |
| 2 | Bereiche & Prioritäten definieren | Mit unkritischen Flächen beginnen (Böden, Glasfronten, Empfang) |
| 3 | Produktpalette umstellen | Konzentrate statt Fertiglösungen, UZ 63 / EU Ecolabel zertifiziert |
| 4 | Mikrofasertechnik einführen | Besonders effektiv für Glasfronten & Hartböden in Wiener Altbauten |
| 5 | Ergebnisse messen & dokumentieren | Verbrauchsmengen protokollieren – Nachweis für Ausschreibungen & ESG-Reporting |
📞 Jetzt anrufen: +43 1 595 12 50 | Kostenloses Angebot in 24h
Green Cleaning Geräte für Gewerbe: Was moderne Technik leistet
Die Gerätewahl ist ein unterschätzter Hebel im Green Cleaning. Für Wiener Gewerbeimmobilien sind folgende Technologien besonders relevant:
Scheuersaugmaschinen mit Frischwassertrennung
Moderne Scheuersaugmaschinen führen frisches Reinigungswasser und Schmutzwasser getrennt – das verhindert das Verteilen von Schmutz auf sauberen Flächen und reduziert den Wasserverbrauch um bis zu 70 % gegenüber herkömmlichen Wischmethoden. Für Wiener Büro- oder Einzelhandelsflächen ab 300 m² ist das der Standard bei Green-Cleaning-Konzepten.
Dampfreiniger für hygienische Bereiche
Dampfreiniger arbeiten ohne oder mit minimalem Chemikalieneinsatz und desinfizieren Oberflächen durch trockenen Hochdruckdampf (über 100 °C). Besonders geeignet für Sanitäranlagen, Küchen und Aufzugskabinen in Wiener Wohn- und Geschäftsgebäuden. Einschränkung: nicht geeignet für empfindliche Böden oder lackierte Holzoberflächen.
Intelligente Dosierungssysteme
Automatische Dosierstationen mischen Reinigungskonzentrat und Wasser im exakten Verhältnis. Das eliminiert die häufigste Fehlerquelle in der täglichen Reinigung: die Überdosierung. In Mehrfamilienhäusern Wiens, wo verschiedene Parteien oder Hausbetreuer reinigen, sorgen solche Systeme für konsistente Ergebnisse und reduzieren den Verbrauch messbar.
Akku-Staubsauger mit HEPA-H14-Filter
Für die Innenraumreinigung sind Staubsauger mit HEPA-H14-Filter entscheidend, wenn Partikel unter 0,3 Mikrometer – darunter feinste Hausstaub-Allergene und Schimmelsporenreste – sicher gebunden werden sollen. Besonders relevant in Altbauten und Gründerzeithäusern in Wien, wo Feinstaub aus alten Holzböden und Stuck ein dauerhaftes Thema ist.
Rechtliche Grundlagen für nachhaltige Reinigung in Wien
Wer in Wien ein Gebäude bewirtschaftet oder einen Reinigungsdienstleister beauftragt, sollte diese rechtlichen Rahmenbedingungen kennen:
ASchG – ArbeitnehmerInnenschutzgesetz
Das ASchG verpflichtet Arbeitgeber, Arbeitnehmer vor Gesundheitsgefahren durch Reinigungsmittel zu schützen. Das umfasst die Bereitstellung von Schutzausrüstung (Handschuhe, bei bestimmten Mitteln auch Atemschutz), die Kennzeichnung von Gefahrstoffen und die Unterweisung des Personals. Green-Cleaning-Produkte reduzieren das Risiko von Berufsdermatosen und Atemwegserkrankungen – und vereinfachen die ASchG-Compliance erheblich.
ChemG 1996 – Chemikaliengesetz
Das österreichische Chemikaliengesetz regelt den Umgang, die Lagerung und die Entsorgung von gefährlichen Reinigungsmitteln. Betriebe, die chlorhaltige oder ätzende Reiniger in größeren Mengen lagern, unterliegen Meldepflichten gegenüber der Bezirksverwaltungsbehörde. Green-Cleaning-Produkte fallen in der Regel nicht unter die strengeren ChemG-Kategorien – was den Verwaltungsaufwand für Betriebe spürbar reduziert.
AWG – Abfallwirtschaftsgesetz
Leere Reinigungsmittelgebinde müssen gemäß AWG 2002 ordnungsgemäß entsorgt werden – in Wien über die Altstoffsammelzentren (ASZ) der MA 48 oder über den Gefahrstoffsammeldienst. Reinigungskonzentrate in Großgebinden (20 Liter statt 20 x 1-Liter-Flaschen) reduzieren den Verpackungsabfall und vereinfachen die AWG-konforme Entsorgung erheblich.
ÖNORM A 8010 – Reinigung von Gebäuden
Diese österreichische Norm definiert Standards für die gewerbliche Gebäudereinigung – einschließlich Anforderungen an Reinigungsintervalle, Qualitätsdokumentation und die fachliche Qualifikation des Personals. Hausverwaltungen in Wien, die Reinigungsleistungen ausschreiben, sollten die Einhaltung der ÖNORM A 8010 vertraglich verlangen.
Green Cleaning in typischen Wiener Gebäudetypen
Wien hat eine einzigartige Bausubstanz, die Green Cleaning vor spezifische Herausforderungen stellt:
Gründerzeithäuser (vor 1918)
Ornamentierter Stuck, Parkettvarianten und empfindliche Steintreppen reagieren auf aggressive Reinigungschemikalien mit Substanzschäden. Green Cleaning mit milden, pH-neutralen Produkten und Mikrofasertechnik ist hier nicht nur ökologisch besser – es schont die Bausubstanz und verlängert nachweislich die Wartungsintervalle.
Zinshäuser mit gemischter Nutzung (Gewerbe + Wohnen)
In gemischt genutzten Liegenschaften treffen unterschiedliche Hygieneanforderungen aufeinander. Green Cleaning erlaubt es, mit einer standardisierten Produktpalette sowohl Gewerbeflächen als auch Wohnbereiche zu bedienen – ohne gesonderte Risikoabwägungen für gefährliche Stoffe in Treppenhäusern und Gemeinschaftsbereichen.
Moderne Bürotürme und Gewerbeparks
Glas- und Edelstahloptik, Großraumbüros mit Akustikdecken und sensible IT-Bereiche stellen hohe Anforderungen an die Reinigungschemie. Chlorfreie Reiniger und antistatische Mikrofasertücher sind der Standard – und in modernen Bürokomplexen in Wien (z. B. im 22. Bezirk, Donaustadt) längst etabliert.
Wiener Gemeindebau und Genossenschaftswohnbauten
In Wiener Gemeindebauten und Genossenschaftsanlagen sind Hausverwaltungen für die Reinigung der Gemeinschaftsflächen verantwortlich. Geruchsneutrale, allergenarme Reinigungsmittel sind besonders wichtig, da Treppenhäuser oft schlecht belüftet sind und Bewohner unmittelbar mit Reinigungsrückständen in Kontakt kommen.
Häufige Fragen zu Green Cleaning in Wien (FAQ)
Ist Green Cleaning wirklich genauso effektiv wie konventionelle Reinigung?
Welchen Unterschied macht das Österreichische Umweltzeichen UZ 63 gegenüber EU-Siegeln?
Was sind die häufigsten Fehler bei der Einführung von Green Cleaning im Betrieb?
Eignet sich Green Cleaning auch für Sanitäranlagen und Küchenbereiche mit hohen Hygieneanforderungen?
Wie kann ich als Hausverwaltung in Wien sicherstellen, dass mein Reinigungsdienstleister wirklich Green Cleaning betreibt?
Welche Wiener Bezirke betreut Korkisch Facility mit Green-Cleaning-Konzepten?
Korkisch Facility entwickelt maßgeschneiderte nachhaltige Reinigungskonzepte für Büros, Zinshäuser, Wohnanlagen und Gewerbeobjekte – UZ-63-Standard, geschultes Personal, lückenlose Dokumentation.
📞 Jetzt anrufen: +43 1 595 12 50 Kostenloses Angebot anfordern


