- Facility Management (FM) steuert Betrieb, Instandhaltung und begleitende Dienste einer Immobilie über den gesamten Lebenszyklus (ÖNORM EN 15221).
- Die drei Säulen: TGM (Technik), IFM (Infrastruktur/Dienste), KFM (kaufmännisch) – sie greifen ineinander.
- Zentrale Abkürzungen: HKLS, GLT, CAFM, SLA, BIM, LCC, TFM – praxisnah und Wien-bezogen erklärt.
- Betreiberverantwortung bleibt beim Eigentümer, auch wenn Leistungen ausgelagert sind (u. a. ASchG §3).
- Korkisch Facility übernimmt TGM und IFM mit Dokumentation – kostenloses Angebot in 24h.
Wer in Wien eine Wohnanlage, ein Büro- oder Gewerbeobjekt betreibt, stolpert ständig über FM-Fachbegriffe – in Ausschreibungen, Wartungsverträgen, Betriebskostenabrechnungen und bei Behörden. Dieses Glossar erklärt die wichtigsten Facility-Management-Begriffe verständlich, mit Bezug zu österreichischen Normen und Wiener Praxis. Kein Vorwissen nötig: für Eigentümer, Hausverwaltungen und Unternehmensverantwortliche.
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Was ist Facility Management? Definition für Wien
Facility Management (FM) ist der ganzheitliche Ansatz zur Steuerung, Organisation und Optimierung von Gebäuden, Anlagen und unterstützenden Dienstleistungen. Ziel ist ein technisch sicherer, wirtschaftlich sinnvoller und rechtlich nachvollziehbarer Betrieb.
Die ÖNORM EN 15221 beschreibt FM als Integration von Prozessen zur Erbringung vereinbarter Leistungen, die die Kernaktivitäten einer Organisation unterstützen. In der Wiener Praxis heißt das: alles, was nötig ist, damit Immobilie und Nutzer funktionieren – von Gebäudereinigung und Haustechnik über Grünflächen und Winterdienst bis zur Dokumentation für Prüfungen und Abrechnungen.
FM vs. Hausverwaltung: FM ist überwiegend operativ (Reinigung, Wartung, Hausmeister, Winterdienst). Die Hausverwaltung arbeitet kaufmännisch-rechtlich (Mietverwaltung, Betriebskosten nach MRG, Eigentümerversammlung nach WEG). Beide Rollen sind wichtig und überschneiden sich nicht 1:1. Mehr zum Abgleich: Facility Management vs. Hausverwaltung.
Wir erklären Begriffe und setzen Leistungen um – mit einem Ansprechpartner für TGM und IFM.
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Die drei Bereiche: TGM, IFM und KFM erklärt
Professionelles Gebäudemanagement gliedert sich nach EN 15221 in drei Kategorien. Jede hat eigene Aufgaben und Schnittstellen – erst zusammen entsteht ein belastbarer Betrieb.
| Bereich | Fokus | Typische Leistungen |
|---|---|---|
| TGM | Technik & Anlagen | HKLS, Aufzüge, Brandschutz, GLT, Elektro, Instandhaltung |
| IFM | Infrastruktur & Dienste | Reinigung, Hausmeister, Grünflächen, Winterdienst, Sicherheit |
| KFM | Kaufmännisch | Budget, Verträge, Controlling, Reporting, Kostenstruktur |
1. TGM – Technisches Gebäudemanagement
TGM sichert den Betrieb aller technischen Anlagen: Heizung, Klima, Lüftung, Sanitär (HKLS), Aufzüge, Brandschutz, Gebäudeleittechnik und Energiemanagement. Ziel sind geringe Ausfallzeiten und nachweisbare Wartung.
In Wien relevant u. a.: Aufzüge nach Bauordnung für Wien, Brandschutz nach OIB-Richtlinie 2, Heizung nach Kehrordnung Wien. Korkisch Facility koordiniert Pflichtprüfungen und hält Nachweise für Eigentümer und Hausverwaltung bereit. Vertiefung: Technisches Gebäudemanagement und Gebäudetechnik Wien.
2. IFM – Infrastrukturelles Facility Management
IFM umfasst unterstützende Dienste: Gebäudereinigung, Hausmeister, Grünflächen, Winterdienst, oft auch Sicherheits- und Logistikaufgaben. IFM ist der sichtbarste Teil – Mieter und Nutzer merken Qualität oder Defizite sofort.
Wien-spezifisch: Räum- und Streupflicht nach § 93 StVO am Gehsteig vor der Liegenschaft. Einsätze sollten dokumentiert werden. Korkisch erbringt IFM mit eigenem Team und Protokollen. Mehr: Infrastrukturelles Facility Management.
3. KFM – Kaufmännisches Gebäudemanagement
KFM steuert Kosten, Verträge, Budgets und Wirtschaftlichkeit. In der Schnittstelle zur Hausverwaltung spielen Betriebskosten nach MRG § 21-24 und transparente Leistungsnachweise eine große Rolle. Professionelles FM liefert die operativen Belege, die kaufmännisch sauber abgerechnet werden können.
FM-Glossar A–Z: Wichtige Abkürzungen und Begriffe
Das Glossar deckt die Begriffe ab, die in Ausschreibungen, SLAs und im Wiener Alltag am häufigsten vorkommen.
A – B
| Begriff | Bedeutung & Wien-Bezug |
|---|---|
| Asset Management | Strategische Steuerung des Immobilienwerts über den Lebenszyklus. Operatives FM liefert den laufenden Betrieb; Asset Management zielt auf langfristige Performance und Werterhalt. |
| Betreiberverantwortung | Pflicht, Anlagen sicher und nachvollziehbar zu betreiben und zu dokumentieren. Bleibt beim Eigentümer/Betreiber, auch bei Auslagerung an einen FM-Dienstleister. |
| BIM | Building Information Modeling – digitale Gebäude- und Anlagendaten über Planung, Bau und Betrieb. Erleichtert Flächen- und Instandhaltungsmanagement, wenn Daten gepflegt werden. |
C – F
| Begriff | Bedeutung & Wien-Bezug |
|---|---|
| CAFM | Computer Aided Facility Management – softwaregestützte Planung und Dokumentation von Wartung, Flächen, Tickets und Kosten. Sinnvoll bei komplexen oder mehreren Objekten. |
| Compliance | Einhaltung gesetzlicher und vertraglicher Vorgaben im Gebäudebetrieb (Brandschutz, Arbeitsschutz, Datenschutz bei Zutrittssystemen, Bauordnung). |
| Facility Manager | Koordiniert FM-Prozesse, Dienstleister, Budgets und Nachweise. Bei kleineren Objekten übernimmt oft ein externer Full-Service-Partner diese Rolle. |
| FM | Abkürzung für Facility Management – Gebäudemanagement im Sinne von EN 15221. |
G – L
| Begriff | Bedeutung & Wien-Bezug |
|---|---|
| GLT | Gebäudeleittechnik – zentrale Steuerung und Überwachung haustechnischer Anlagen (Heizung, Klima, Lüftung, teils Beleuchtung und Zutritt). Ermöglicht Fernüberwachung und Energieoptimierung. |
| HKLS | Heizung, Klima, Lüftung, Sanitär. Regelmäßige Wartung und Prüfung sind für Sicherheit, Hygiene (z. B. Legionellen) und Werterhalt zentral. Details: HKLS Bedeutung und Wartungsintervalle HKLS. |
| IFM | Infrastrukturelles Facility Management – Reinigung, Hausmeister, Grün, Winterdienst und verwandte Dienste. |
| Instandhaltung | Maßnahmen zur Erhaltung des Sollzustands. Nach ÖNORM EN 13306 u. a. Inspektion, Wartung, Instandsetzung und Verbesserung. Fehlende Instandhaltung erhöht Ausfall- und Haftungsrisiken. |
| LCC | Life Cycle Costs – Lebenszykluskosten von Bau bis Rückbau. Präventive Wartung und geplante Instandhaltung senken typischerweise teure Notfalleingriffe. |
O – Z
| Begriff | Bedeutung & Wien-Bezug |
|---|---|
| OIB-Richtlinien | Bautechnikrichtlinien des Österreichischen Instituts für Bautechnik; in Wien über die Bauordnung relevant. U. a. RL 2 Brandschutz, RL 4 Nutzungssicherheit/Barrierefreiheit, RL 6 Energieeinsparung und Wärmeschutz. |
| ÖNORM EN 15221 | Europäische Normenreihe zu Facility Management – Begriffswelt und Struktur für Leistungen und Verträge. |
| Property Management | Kaufmännische Immobilienverwaltung (Miete, Abrechnung, Leerstand). Abgrenzung und Aufgaben: Property Management Wien. |
| SLA | Service Level Agreement – vertraglich fixierte Leistungs- und Qualitätsstandards (Reaktionszeiten, Frequenzen, Kennzahlen). Macht Qualität messbar. |
| TFM | Total Facility Management – möglichst alle FM-Leistungen aus einer Hand. Vorteil: ein Ansprechpartner, einheitliche Standards, weniger Schnittstellen. |
| TGM | Technisches Gebäudemanagement – Anlagenbetrieb und -instandhaltung. |
| Wartungsvertrag | Vereinbarung über regelmäßige Wartung technischer Anlagen. Nachweise sind bei Prüfungen, Versicherungen und im Schadensfall oft entscheidend. |
Weitere Praxisbegriffe aus dem Alltag Wiener Liegenschaften finden Sie im Überblick zu Facility Management Wien und in der Checkliste Instandhaltung Gebäude.
Betreiberverantwortung in Wien: Was Eigentümer wissen müssen
Betreiberverantwortung meint die Pflicht, Gebäude und Anlagen so zu betreiben, dass Sicherheit und Vorschriften eingehalten und nachvollziehbar dokumentiert sind. Ein verbreiteter Irrtum: „Wir haben einen FM-Dienstleister, also haften wir nicht mehr.“ Die gesetzliche Verantwortung bleibt in der Regel beim Eigentümer bzw. Betreiber. Der Dienstleister unterstützt operativ und mit Nachweisen – er ersetzt die Verantwortung nicht vollständig.
| Anlage / Thema | Orientierung (Auszug) | Was Eigentümer brauchen |
|---|---|---|
| Aufzüge | Bauordnung Wien, befugte Prüfung | Prüf- und Wartungsnachweise, Fristen im Blick |
| Heizung / Kehrung | Kehrordnung Wien | Protokollierte Überprüfungen |
| Brandschutz | OIB-RL 2, TRVB u. a. | Prüfbücher, funktionsfähige Einrichtungen |
| Elektro | ÖVE/ÖNORM-Regelwerk | Prüfprotokolle, Aufbewahrung der Nachweise |
| HKLS allgemein | Hersteller, Normen, Hygiene | Eingehaltene Intervalle, dokumentierte Einsätze |
Korkisch Facility überwacht Fristen, koordiniert befugte Partner wo nötig und liefert die Dokumentation, die Hausverwaltung und Eigentümer für Prüfungen und Abrechnungen brauchen. Verwandte Themen: Aufzugswartung Wien, Brandschutz Wien, E-Check Wien, Notbeleuchtung Wien.
Rechtliche Grundlagen für Wiener Gebäudebetreiber (Überblick)
| Grundlage | Bereich | FM-Bezug |
|---|---|---|
| ASchG | Arbeitnehmerschutz | Sichere Arbeitsstätten, Betreiberpflichten |
| OIB-RL / WBO | Bautechnik | Brandschutz, Nutzungssicherheit, Energie |
| MRG | Mietrecht | Erhaltung, Betriebskostenabrechnung |
| WEG | Wohnungseigentum | Gemeinschaftsanlagen, Verwaltung |
| § 93 StVO | Winterdienst Gehsteig | Räum- und Streupflicht vor der Liegenschaft |
| ÖNORM EN 15221 | FM-Standard | Begriffswelt, Leistungsstruktur, Verträge |
Dieser Überblick ersetzt keine Rechtsberatung. Für Ihr Objekt zählen konkrete Nutzung, Baujahr, Anlagenbestand und bestehende Verträge.
5 häufige FM-Fehler in Wiener Objekten
- Wartungsintervalle werden gerissen. Folge: Ausfälle, Streit mit Versicherern, unnötige Notfälle. Gegenmittel: Fristenkalender und SLA mit klaren Intervallen.
- Dokumentation fehlt oder ist lückenhaft. Bei Behörden oder im Schadensfall fehlen Nachweise. Gegenmittel: Protokolle je Einsatz und zentrale Ablage.
- Viele Einzelanbieter ohne Koordination. Schnittstellenprobleme und unklare Verantwortung. Gegenmittel: TFM oder zumindest ein führender Ansprechpartner.
- Kein rollierender Instandhaltungsplan. Nur reaktiv statt geplant. Gegenmittel: Mehrjahresplanung für größere Maßnahmen (Orientierung u. a. ÖNORM B 1801-Reihe).
- Betreiberverantwortung als „wegdelegiert“ betrachtet. Im Ernstfall bleibt der Eigentümer im Fokus. Gegenmittel: saubere Beauftragung plus nachweisbare Ausführung.
In 4 Schritten zu klaren FM-Leistungen mit Korkisch Facility
| Schritt | Was passiert |
|---|---|
| 1. Anfrage | Sie melden sich unter +43 1 595 12 50 oder per Angebotsformular. Wir klären Objekttyp und Bedarf – Rückmeldung in 24h. |
| 2. Begehung & Analyse | Vor-Ort-Check: Anlagen, Flächen, bisherige Abläufe, offene Pflichten. |
| 3. Angebot mit SLA | Transparente Leistungsbeschreibung, Frequenzen und Qualitätsvereinbarungen – ohne Preistabellen im Web, individuell für Ihr Objekt. |
| 4. Übernahme & Dokumentation | Eigenes Team startet, Einsätze werden protokolliert, Sie behalten den Überblick. |
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FM-Leistungen in allen Wiener Bezirken
Korkisch Facility ist in ganz Wien tätig – von der Inneren Stadt bis Liesing und Donaustadt. Wir kennen typische Altbau- und Siedlungsstrukturen ebenso wie Büro- und Gewerbeobjekte.
| Gruppe | Bezirke |
|---|---|
| Innen | 1., 2., 3., 4., 5., 6., 7., 8., 9. |
| Süd / Südwest | 10., 11., 12., 13., 23. |
| West | 14., 15., 16., 17., 18., 19. |
| Nord / Ost | 20., 21., 22. |
FAQ – Häufige Fragen zu Facility-Management-Begriffen
Was bedeutet FM im Gebäudemanagement?
FM steht für Facility Management und bezeichnet die ganzheitliche Bewirtschaftung von Gebäuden und Liegenschaften. In der Praxis: technische Wartung (TGM), infrastrukturelle Dienste wie Reinigung und Hausmeister (IFM) sowie kaufmännische Steuerung (KFM). Orientierungsrahmen ist die ÖNORM EN 15221.
Was ist der Unterschied zwischen TGM und IFM?
TGM (Technisches Gebäudemanagement) umfasst Anlagen wie Heizung, Aufzüge und Brandschutz. IFM (Infrastrukturelles FM) umfasst Dienste wie Gebäudereinigung, Hausmeister, Grünflächen und Winterdienst. Beide müssen für einen rechtssicheren und nutzerfreundlichen Betrieb zusammenpassen.
Was ist ein SLA im Facility Management?
Ein Service Level Agreement legt Qualitäts- und Leistungsstandards fest: Reaktionszeiten, Reinigungs- oder Wartungsfrequenzen und messbare Kennzahlen. So wird Leistung nachvollziehbar – für Auftraggeber und Dienstleister.
Was bedeutet Betreiberverantwortung – und wer trägt sie?
Sie bezeichnet die Pflicht, Anlagen sicher und vorschriftskonform zu betreiben und zu dokumentieren. In Österreich bleibt sie typischerweise beim Eigentümer bzw. Betreiber, auch wenn FM ausgelagert ist. Gute Dokumentation und klare Verträge reduzieren Risiken, ersetzen aber keine Verantwortung.
Was bedeutet HKLS und warum ist es wichtig?
HKLS steht für Heizung, Klima, Lüftung, Sanitär. Wartung und Prüfungen sichern Komfort, Energieeffizienz und Hygiene (z. B. Trinkwasser/Legionellen). Fehlende Nachweise können im Schadensfall problematisch werden. Mehr: HKLS Bedeutung.
Was ist der Unterschied zwischen FM und Hausverwaltung?
FM ist operativ (Reinigung, Wartung, Hausmeister, Winterdienst). Hausverwaltung ist kaufmännisch-rechtlich (Miete, Betriebskosten nach MRG, WEG-Organisation). Viele Eigentümer brauchen beides. Korkisch arbeitet mit bestehenden Hausverwaltungen zusammen und liefert die operativen Nachweise.
Korkisch Facility: Meisterbetrieb für TGM, IFM und Dokumentation in Wien. Eigenes Team, ein Ansprechpartner, kostenloses Angebot in 24h.


